Die Wissenschaft hinter Sauerstoff und Kohlenstoffdioxid
Bohr- vs. Haldane-Effekt
„In der Hierarchie deines Körpers ist die Atmung an Stelle Nummer eins.“
Heute tauchen wir tief in die Biochemie unserer Atmung ein und räumen mit ein paar Social-Media-Mythen auf. Es geht um das faszinierende Zusammenspiel von Sauerstoffaufnahme und CO2-Abgabe: Wir besprechen den Haldane-Effekt und grenzen ihn von seinem Gegenspieler, dem Bohr-Effekt (bekannt aus Folge #82), ab.
Warum kribbeln unsere Hände oder verkrampfen sich bei hochfrequenter Atmung (wie z.B. bei Energy Flows)? Wieso bedeutet ein hohes CO2-Level durch langsame Atmung oder Atempausen eine bessere Sauerstoffversorgung in unseren Zellen? Ich erkläre dir, wie diese beiden Effekte wie perfekte Zahnräder ineinandergreifen und wie du durch gezielte Atemfrequenzen (z.B. dem goldenen Schnitt von 5,5 Atemzügen pro Minute) dein Nervensystem regenerierst, Brainfog auflöst und deine Gesundheit aktiv steuerst.
Für wen ist die Folge?
- Alle, die verstehen wollen, was bei hoch- und niedrigfrequenter Atmung wirklich physiologisch im Körper passiert
- Menschen, die Atemübungen (wie Slow-Paced Breathing oder Apnoe) wissenschaftlich fundiert anwenden möchten
- Coaches, Trainer:innen & Breathworker, die Mythen aufklären und die Mechanismen hinter den körperlichen Reaktionen (z.B. Kribbeln in den Händen) tiefgreifend verstehen wollen.
