Festgefahren im Atemtraining?
3 TIPPS FÜR DEN NÄCHSTEN SCHRITT
Herzlich willkommen im Atempause Podcast! Ich bin Timo, und heute widmen wir uns einer Frage, die sich viele auf ihrer Atemreise früher oder später stellen: Kann es sein, dass du gerade keinen wirklichen Fortschritt in deinem Atemtraining machst? Vielleicht fühlst du dich festgefahren, es mangelt an Zeit, Motivation oder der nötigen Inspiration, um den nächsten Schritt zu gehen.
Das ist völlig in Ordnung. Stillstand gehört zum Wachstum dazu. In dieser Folge teile ich mit dir drei essenzielle Tipps, wie du wieder in den Fluss kommst und dein Training auf ein neues Level hebst. Bevor wir tief eintauchen, ein kleiner Hinweis: Wenn du ganz am Anfang stehst oder neue Impulse suchst, lade ich dich herzlich zu unserem kostenlosen Workshop am 24. März ein. Dort sprechen wir über Atemsequenzen und unsere Restorative Breathing Zero to Hero Ausbildung, die dich vom Anfänger bis zum Master Breathwork Coach begleitet.
TIPP 1: VIEL EINDRUCK + WENIG AUSDRUCK = DRUCK
Wir leben in einer Welt des permanenten Konsums. Tagtäglich strömen unzählige Medien, Meinungen anderer Menschen und Werbebotschaften auf uns ein. Unser Fokus liegt fast ausschließlich im Außen. Das ist es, was ich mit Eindruck meine: Alles, was von außen nach innen in dein System fließt.
DAS PROBLEM DES FEHLENDEN AUSDRUCKS
Wenn dieser massive Eindruck nicht durch einen entsprechenden Ausdruck ausgeglichen wird, entsteht innerer Druck. Ausdruck bedeutet hierbei nicht zwangsläufig, alles sofort wiederzugeben. Es geht darum, dem, was wir empfinden – nicht nur dem, was wir denken – einen Raum zu geben. Wenn du das Gefühl hast, festzustecken, liegt es oft daran, dass der Kanal nach außen verstopft ist. Dieser gestaute Druck führt zu emotionalen Blockaden oder plötzlichen Ausrastern im Alltag.
WIE DU DEN DRUCK MINIMIERST
Um wieder voranzukommen, darfst du als Erstes Dinge reduzieren:
Höre auf, ständig nach außen zu schauen.
Beende den ständigen Vergleich mit anderen. Jeder Mensch steht an einem anderen Punkt seiner Reise.
Gehe raus aus dem Bewertungsmodus.
Schenke dir stattdessen den Raum, dich neu kennenzulernen. Veränderung ist die einzige Konstante im Leben. Wenn du nur aufnimmst, aber nichts abgibst, arbeitest du gegen deine eigene Natur. Hinterfrage deine Rolle und öffne deinen Horizont für neue Möglichkeiten. Nur wer sich erlaubt, in den Lernmodus zurückzukehren, kann den alten Ballast abwerfen.
TIPP 2: GIB DIE KONTROLLE AUF
Die Frage „Was löst das gerade in dir aus?“ ist hier entscheidend. Viele versuchen, ihr Atemtraining krampfhaft zu kontrollieren: „Ich muss so lange trainieren“, „Ich muss diese Technik perfekt beherrschen“, „Ich habe seit drei Wochen nichts gemacht“. Dieser Fokus auf das „Müssen“ blockiert den eigentlichen Fortschritt.
VOM KONTROLLEUR ZUM BEOBACHTER
Statt aktiv zu manipulieren, lade ich dich ein, zum Beobachter deines Alltags zu werden. Beobachte deine Atmung mit all ihren Nuancen und Veränderungen, ohne sie sofort verändern zu wollen. In unseren Sessions wie dem Mental Kick, den Breathwork Flows oder intensiven Formaten wie Electric Motion geht es genau darum: sich treiben zu lassen, loszulassen und die Kontrolle abzugeben.
DIE KRAFT DER WAHRNEHMUNG
Frage dich in verschiedenen Situationen:
Was sehe ich gerade in mir?
Wie fühlt sich meine Atmung an, wenn es mir richtig gut geht?
Wie atme ich, wenn ich ganz bei mir bin?
Indem du die Kontrolle aufgibst, erlaubst du deinem System, in einen natürlichen Fluss zu kommen. Erst wenn du aufhörst zu ziehen und zu drücken, kann sich die Veränderung entfalten, die bereits in dir schlummert.
TIPP 3: LEGE DEINEN PANZER AB UND UMARME DEINE VERLETZLICHKEIT
Es gibt eine schöne Parallele in der Natur: Krabben oder Hummer wachsen stetig, doch ihr Panzer wächst nicht mit. Irgendwann wird die Hülle zu eng und sie müssen sie ablegen. In diesem Moment sind sie extrem verletzlich, da sie keinen Schutz mehr haben, bis ein neuer, größerer Panzer gewachsen ist.
DEIN INNERER PANZER
Auch wir Menschen tragen solche Panzer. Das können Krankheiten, alte Freundschaften, der Job, Erwartungen oder tief sitzende Glaubenssätze sein. Diese Panzer geben uns vermeintliche Sicherheit, engen aber unser Wachstum massiv ein. Oft halten wir an ihnen fest, weil wir Angst vor der Veränderung und der damit verbundenen Verletzlichkeit haben.
WACHSTUM OHNE GRENZEN
Vielleicht spürst du bereits, dass du aus deiner aktuellen Haut herauswächst. In einer sicheren Umgebung, wie einer Atem-Session, darf dieser Panzer aufbrechen. Es ist wichtig, sich mit Menschen zu umgeben, die dein persönliches Wachstum unterstützen und nicht aus Neid versuchen, dich in deinem alten Panzer festzuhalten.
Wenn du dich veränderst, muss sich auch deine Umwelt anpassen. Das erfordert Mut, denn du nimmst plötzlich einen neuen Platz ein. Doch nur wer bereit ist, verletzlich zu sein, schafft den Raum für echte Transformation. Dein nächster Schritt, dein eigentlicher Fortschritt, liegt genau hinter dieser Grenze der Verletzlichkeit.
DEIN WEG ZU MEHR GELASSENHEIT
Alles, was du suchst – ob es Zeit, Motivation oder Inspiration ist – steckt bereits in dir. Es ist oft nur durch den Druck des Alltags oder den zu engen Panzer verdeckt. Wenn du lernst, deiner Atmung wieder zu vertrauen und in diesen Fluss des Restorative Breathing einzutauchen, klären sich die Dinge von selbst.
Für alle, die tiefer graben wollen und merken, dass mentale Themen wie Ängste oder blockierende Glaubenssätze sie zurückhalten, haben wir unser Programm Mental Stark entwickelt. Ab dem 1. April begleite ich dich sechs Wochen lang intensiv in der Gruppe, um gemeinsam durch stürmische Zeiten zu gehen und wieder ganz bei dir anzukommen.
ZUSAMMENFASSUNG DER 3 TIPPS:
Viel Eindruck, wenig Ausdruck ergibt Druck: Schaffe Ventile für dein Inneres.
Gib die Kontrolle auf: Werde zum Beobachter deiner selbst.
Lege deinen Panzer ab: Hab den Mut, verletzlich zu sein, um zu wachsen.
Ich freue mich, wenn dir diese Impulse helfen, deine Atemreise mit neuer Energie fortzusetzen. Wir hören uns nächste Woche wieder im Atempause Podcast.
